Stellen Sie sich einmal vor...

   

... Sie würden als Forscher eines Observatoriums ein Radio-Signal empfangen. Es hat eine konstante Wellenlänge, und beinhaltet regelmäßig scheinende Impulse, die einer Datenübertragung bei einer Geschwindigkeit von 10 Bits pro Sekunde ähneln. Immer wieder ein sich wiederholendes Signal von 1679 Bits Informationen. Nachdem man verschiedene natürliche Quellen ausgeschlossen haben würde, käme man schließlich zu folgendem Schluß: Es muß sich um ein Signal einer intelligenten Lebensform handeln!

Aber was wollen uns diese Wesen mitteilen? Man kommt leicht zu dem Schluß, daß eine Botschaft, die sich irgendeiner Schriftsprache bedient, sinnlos wäre. Zu unterschiedlich könnten die Sinnesorgane und das Denken möglicher intelligenter Lebewesen ausgelegt sein, so daß ein Empfänger nie hinter den Inhalt der Nachricht kommen würden.

Stellt man sich jedoch beispielsweise eine Konversation über ein Telefax-Gerät vor, so wäre eine Verständigung durchaus möglich: Nehmen wir als Gesprächspartner zwei menschliche Nationen, zum Beispiel Norweger und Japaner, die jedoch über keine gemeinsame Sprache verfügen. Sie wären jedoch trotzdem in der Lage, sich zu verständigen, sich zum Beispiel gegenseitig ihre Sprache beizubringen, indem sie sich der Hilfe von Bildern bedienen.
Auf diese Weise wäre es möglich, langsam eine gemeinsame Konversationsgrundlage aufzubauen. Man könnte sich gegenseitig die Bedeutung von Substantiven erklären, ja sogar die Bedeutung von Verben und Adjektiven wären über etwas detailliertere Bilder durchaus möglich.

   

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