Welche Voraussetzungen muß der Empfänger erfüllen?

   

In diesem Kugelsternhaufen Messier 13 muß es nun natürlich ein Sonnensystem geben, in dem es wiederum einen von intelligenten Lebewesen bevölkerten Planeten gibt, der gerade zum Zeitpunkt des Eintreffens der Nachricht (also in ca. 22800 Jahren) ein Radioteleskop zufällig in Richtung unserer Milchstraße gerichtet hat.

Selbst wenn man bedenkt, daß M13 aus gut 300 000 Sternen besteht, so wird die Wahrscheinlichkeit wohl sehr gering sein.

Natürlich müssen auf diesem Planeten auch die technologischen Voraussetzungen erfüllt sein: Man muß schließlich bedenken, daß selbst die kulturell hochentwickelste Zivilisation, die bereits die größten Dichter und Denker hervorgebracht hat, sich uns als nicht für Gesprächspartner eignen würde.

Und genaugenommen sind wir selbst auch erst seit wenigen Jahrzehnten dazu in der Lage. Hätten wir lediglich unser Arecibo-Teleskop, so könnten wir unser Signal nur noch in einer Entfernung von 15 000 Lichtjahren fehlerfrei empfangen.
Allerdings besitzen wir mittlerweie auch noch leistungsfähigere Empfangsanlagen, zum Beispiel durch die VLA ("Very Large Arrays"), wobei mehrere kleine Radioteleskope zusammengenommen ein sehr hohes Auflösungsvermögen besitzen. (2 Bilder hierzu - 90 KB)

Ein weiteres Problem wird sein, daß es auf diesem fremden Planeten (wie wohl auch bei uns) mit Sicherheit viele Skeptiker geben wird, die dem empfangenen Signal lieber irgendeinen natürlichen Ursprung zuschreiben würden, als einzugestehen, daß es von LGM, also den "kleinen grünen Männern" ("little green men") kommen könnte.

Doch unsere Botschaft ist - wie wir später noch sehen werden - so ausgelegt, daß sie selbst von dem größten Skeptiker als solche akzeptiert werden müßte.

   

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