Die technischen Eigenschaften des Signals

   

Für unsere Botschaft wurde also sinnbildlich gesprochen nicht mit einer weißen Lampe (mit einem weiten Frequenzspektrum) geleuchtet, sondern lediglich mit beispielsweise rotem Licht; also Wellen einer einzigen Wellenlänge. Allerdings wurden für das Signal wie schon erwähnt keine Lichtwellen, sondern die viel langwelligeren Radiowellen verwendet.

Für das Signal wurde eine Grundfrequenz von genau 2388 Megahertz (MHz) entsprechend einer Wellenlänge von 12,6 cm benutzt. Durch das Wechseln mit einer zweiten Frequenz in einem Abstand von 75 Hertz von der Grundfrequenz wurden die Daten der Botschaft (gemäß den zwei unterschiedlichen Ziffern "0" und "1") übermittelt.

Definition Abbildung kleine Rechnung

Diese Wellenlänge wurde gewählt, um beste Übertragungsbedingungen zu erhalten. Der ideale Frequenzbereich für eine Funkübermittlung liegt zwischen einer Frequenz von 1000 MHz und 10 000 MHz. Höhere Frequenzen werden vom Wassserdampf in der Atmosphähre eines Planeten absorbiert, niedrigere Frequenzen würden im lärmenden Hintergrund der Radioemissionen unserer Galaxis untergehen.

Als Übertragunsrate wurde eine Geschwindigkeit von 10 Bits pro Sekunde (bps) gewählt, um Übertragungsfehler weitgehend ausschließen zu können. Die gesamte Übertragung ähnelt einem Informationsaustausch, wie er früher mit Akkustikkopplern über die Telefonleitung durchgeführt wurde. Da die gesamte Botschaft eine Länge von 1679 Bits hat, dauerte die einmalige Übertragung genau 167,9 Sekunden, also etwa 2 Minuten und 50 Sekunden.
Es gibt allerdings auch noch einen weiteren Grund für diese langsame Übertragungsrate, aber dieser ist eher traurig, und deswegen steht er hier auf einer extra Seite...

   

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